Während einer Renovierung ist der Keller der Ort, an dem alles landet, was gerade im Weg ist: die alten Türen, die ausgebaute Küche, die Kartons mit dem Inhalt der Regale, die Reste von Laminat und Fliesen, das Verpackungsmaterial der neuen Möbel. Wenn die Wohnung fertig ist, ist der Keller voller als je zuvor, und niemand hat mehr Kraft, ihn anzugehen. Wer den Keller nach der Renovierung komplett räumen lassen möchte, beendet die Renovierung damit erst wirklich. In diesem Beitrag lesen Sie, warum der Keller zum Zwischenlager wird, was wir mitnehmen und was vorab abgesprochen werden muss und wie aus dem Lager wieder ein Raum wird.
Nach der Renovierung: Der Keller als Zwischenlager
Eine Renovierung produziert zwei Arten von Dingen, die in den Keller wandern. Die erste sind die Sachen aus der Wohnung, die während der Arbeiten irgendwo sein müssen: Möbel, Bücher, Geschirr, Kleidung, alles in Kartons und Säcken, oft eilig gepackt. Nach der Renovierung kommt ein Teil davon wieder nach oben, aber ein erstaunlich großer Teil bleibt unten, weil die neue Einrichtung keinen Platz mehr dafür hat oder weil man merkt, dass man die Dinge in den Wochen ohne sie nicht vermisst hat.
Die zweite Art sind die Reste der Renovierung selbst: ausgebaute Türen und Zargen, alte Heizkörper, die alte Küche, Waschbecken und Armaturen, Reste von Bodenbelägen, angebrochene Farbkübel, Kartons und Folien der neuen Möbel, Paletten, Holzreste, Kabel. Handwerker nehmen selten alles mit, und was übrig bleibt, wird "vorerst" in den Keller gestellt. Beide Gruppen zusammen ergeben einen Keller, in dem der eigentliche Inhalt hinter der Renovierung verschwunden ist. Die Räumung nach der Renovierung ist deshalb meist eine gemischte Aufgabe, und wir schauen uns beide Gruppen an, bevor wir ein Angebot machen.