Eine Kellersanierung ist ein größerer Eingriff: Wände werden abgedichtet, der Estrich wird erneuert, Rohre und Leitungen werden getauscht, manchmal wird der Boden aufgegraben. Für all das brauchen die Handwerker freie Wände, freien Boden und Platz für Maschinen. Ein voller Keller macht die Sanierung unmöglich, und eine halbe Räumung macht sie teuer, weil die Handwerker warten oder selbst tragen müssen. Wer den Keller vor der Sanierung professionell räumen lassen möchte, sollte die Räumung als ersten Schritt des Bauprojekts betrachten. In diesem Beitrag lesen Sie, warum Sanierung nur im leeren Keller funktioniert, wie Sie den Räumungstermin mit den Handwerkern abstimmen und was mit dem Inhalt passiert.
Sanierung geht nur im leeren Keller
Handwerker, die einen Keller abdichten oder einen Estrich einbauen, brauchen Zugang zu jeder Wand und jedem Quadratmeter Boden. Möbel, die "an die andere Wand geschoben" werden, sind im Weg, sobald die andere Wand dran ist. Regale, die an der Wand hängen, müssen ohnehin herunter. Und Gegenstände, die während der Arbeiten im Keller bleiben, sind Staub, Feuchtigkeit und Chemikalien ausgesetzt: Abdichtungsmaterialien, Putz, Estrich und Schleifstaub setzen sich in Polstern, Kartons und Kleidung fest.
Dazu kommt die Sicherheit. In einem Keller, in dem gearbeitet wird, stehen Maschinen, liegen Kabel, werden Böden aufgestemmt. Alles, was dort noch lagert, behindert die Arbeit und kann beschädigt werden. Deshalb verlangen fast alle Sanierungsbetriebe einen leeren Keller als Voraussetzung, und viele berechnen Wartezeit, wenn er es nicht ist. Die Räumung vor der Sanierung ist also keine Nebensache, sondern eine Bedingung, die den Zeitplan und die Kosten des ganzen Projekts beeinflusst. Wir räumen den Keller komplett, einschließlich Regalen und Verschlägen nach Absprache, und übergeben ihn besenrein, sodass die Handwerker am ersten Tag beginnen können.