Irgendwann kommt der Gedanke: Der Keller könnte mehr sein als ein Abstellraum. Ein Hobbyraum, eine Werkstatt, ein Fitnessraum, ein Weinkeller, ein Spielzimmer, ein Büro. Der Plan ist schnell gemacht, und dann steht man vor dem Raum, wie er ist: voll mit dem, was sich in Jahren angesammelt hat, und durchzogen von alten Regalen, Verschlägen und Einbauten, die einmal jemand für praktisch hielt. Wer den Keller vor dem Umbau komplett räumen lassen möchte, legt damit die Fläche frei, auf der der neue Raum entsteht. In diesem Beitrag lesen Sie, wie sich die Räumung vor einem Umbau von einer gewöhnlichen unterscheidet, was mit alten Einbauten passiert und warum der Umbau mit der leeren Fläche beginnt.
Vom Abstellraum zum Hobbyraum
Bei einer normalen Kellerräumung geht es darum, den Inhalt loszuwerden. Bei einer Räumung vor dem Umbau geht es um den Raum selbst: Man will sehen, wie groß er wirklich ist, wo Fenster, Türen, Rohre und Anschlüsse liegen, ob der Boden eben ist und die Wände trocken sind. Solange der Keller voll ist, lassen sich diese Fragen nur raten. Viele Umbaupläne ändern sich, sobald der Raum leer ist, weil er größer wirkt als gedacht, weil eine Wand feuchter ist als angenommen oder weil eine Ecke, die hinter Regalen verschwand, sich als der beste Platz für die Werkbank erweist.
Deshalb empfehlen wir, den Keller zu räumen, bevor der Umbau im Detail geplant wird, nicht danach. Das gibt Ihnen und den Handwerkern eine ehrliche Grundlage. Bei der Räumung selbst gehen wir wie immer vor: Rundgang, Sortierung in Behalten, Weitergeben und Mitgeben, Anrechnung verwertbarer Stücke, Abtransport, Kehren. Der Unterschied liegt darin, dass "behalten" vor einem Umbau streng geprüft werden sollte. Was in den neuen Hobbyraum nicht passt, hat auch im alten Keller nur Platz weggenommen.