Ein Lagerraum ist kein Keller, auch wenn er oft im Untergeschoß liegt. Er wurde angemietet, um Platz zu schaffen: für die Möbel zwischen zwei Wohnungen, für die Ausrüstung eines Vereins, für die Ware eines kleinen Betriebs, für das Erbe, über das noch niemand entschieden hat. Und dann bleibt er, Monat für Monat, weil das Ausräumen aufwendiger erscheint als die Miete. Wer einen Lagerraum professionell räumen lassen möchte, hat meist einen konkreten Anlass: Die Miete soll enden. In diesem Beitrag lesen Sie, was beim Lagerraum anders ist als beim Keller, wie Sie zum Mietende leer übergeben und wie die Räumung abläuft.
Lagerraum statt Keller: Was anders ist
Der wichtigste Unterschied ist die Miete. Ein Kellerabteil gehört zur Wohnung, ein Lagerraum kostet für sich, und zwar jeden Monat, auch wenn seit Jahren niemand mehr die Tür geöffnet hat. Damit hat die Räumung einen Wert, den man in Monaten rechnen kann: Jeder Monat, den der Lagerraum früher leer ist, ist eine Miete weniger. Der zweite Unterschied ist der Ort. Lagerräume liegen oft in Selfstorage-Anlagen mit Zugangskarten, Öffnungszeiten, Lastenaufzügen und Ladezonen, oder in Gewerbeobjekten mit Portier und Anmeldung. Wir müssen also wissen, wie der Zugang funktioniert und in welchen Zeiten geräumt werden darf.
Der dritte Unterschied ist der Inhalt. In einem Lagerraum steht meistens das, was bewusst aufbewahrt wurde, oft in Kartons verpackt und gestapelt, und weniger das, was einfach liegen blieb. Das macht die Sichtung einfacher, aber die Entscheidungen schwerer: Die Dinge wurden ja einmal für wichtig genug gehalten, um Miete dafür zu bezahlen. Unsere Erfahrung: Wer den Lagerraum nach Jahren öffnet, braucht meist nur einen kleinen Teil davon noch. Wir helfen beim Sortieren in Behalten, Weitergeben und Mitgeben und tragen, was Sie behalten, auf Wunsch an einen neuen Ort.