Ein Kellerabteil ist überschaubar: ein paar Quadratmeter zwischen Holzlatten oder Gitterwänden, ein Regal, einige Kartons, ein Fahrrad, vielleicht ein Kasten. Die Menge ist klein, und trotzdem lässt sich der Preis nicht aus der Menge allein ableiten. Wer wissen möchte, was die Räumung eines Kellerabteils kostet, muss auf etwas anderes schauen: auf den Weg. In diesem Beitrag lesen Sie, warum beim kleinen Abteil die Arbeitszeit mehr zählt als das Volumen, welche Umstände ein Abteil aufwendiger oder einfacher machen und wie ein Angebot für ein Kellerabteil aufgebaut ist.
Kleines Abteil: Die Zeit zählt mehr als die Menge
Unser Preis besteht aus Arbeitszeit und Volumen, und beim Kellerabteil dominiert die Arbeitszeit. Das Volumen ist gering, weil wenig auf dem LKW landet. Die Zeit dagegen wird von Dingen bestimmt, die mit der Menge nichts zu tun haben: dem Weg vom Abteil durch den Kellergang, über die Stiege oder mit dem Lift bis zum Fahrzeug, und zurück, für jeden einzelnen Gegenstand. In einem Wohnhaus mit langem Gang und ohne Lift kann dieser Weg länger dauern als das Ausräumen des Abteils selbst.
Dazu kommt der feste Anteil jeder Räumung: Anfahrt, Aufstellen des LKW, Rundgang, Schutz von Lift und Stiegenhaus, Kehren. Bei einem großen Keller verschwindet dieser Anteil in der Gesamtzeit, bei einem Abteil ist er sichtbar. Deshalb ist die Räumung eines Kellerabteils im Verhältnis zur Menge etwas aufwendiger als die eines Hauses, absolut aber deutlich günstiger, weil sie oft in kurzer Zeit erledigt ist. Die Sätze für beide Bausteine stehen im Preisblock oben auf dieser Seite. Für ein Abteil gilt in der Regel: wenige Stunden Arbeitszeit, geringes Volumen, eine Fahrt.