Möbel verändern die Rechnung einer Kellerräumung in beide Richtungen. Sie sind groß und schwer, brauchen Platz auf dem LKW und zwei Personen zum Tragen, was den Aufwand erhöht. Gleichzeitig sind sie die Gegenstände, die am häufigsten noch verwertbar sind, was den Preis senkt. Wer wissen möchte, was eine Kellerräumung mit Möbeln kostet, sollte beide Seiten kennen. In diesem Beitrag lesen Sie, wie Größe und Gewicht den Aufwand bestimmen, wann und wie stark die Anrechnung guter Möbel den Preis reduziert und wie wir für eine Möbelräumung ein Angebot erstellen.
Möbel: Größe und Gewicht bestimmen den Aufwand
Beim Volumen zählen Möbel deutlich mehr als Kartons. Ein Kleiderkasten, ein Sofa oder ein Bett brauchen auf der Ladefläche so viel Platz wie viele Kisten, und Polstermöbel lassen sich nicht stapeln. Deshalb zerlegen wir, was sich zerlegen lässt: Kästen in Wände und Böden, Betten in Rahmen und Lattenrost, Tische in Platte und Beine. Zerlegte Möbel brauchen weniger Platz, und der Volumenanteil sinkt. Polstermöbel und Matratzen bleiben sperrig, hier hilft nur eine gute Ladeplanung.
Bei der Arbeitszeit sind es das Gewicht und der Weg. Ein massiver Kasten über drei Stockwerke ohne Lift braucht Zeit, Technik und zwei Personen. Eine Kredenz, die nur zerlegt durch die Kellertür passt, verlangt Werkzeug und Minuten, die ein Karton nicht braucht. Und Möbel, die fest verschraubt oder verkeilt sind, etwa Regale an der Wand oder Einbauten in Nischen, müssen vor dem Tragen gelöst werden. Für die Einschätzung brauchen wir deshalb bei Möbeln mehr als bei Kartons: ein Foto jedes größeren Stücks, die Angabe des Materials und eine Beschreibung des Weges nach draußen. Die Sätze für Arbeitszeit und Volumen stehen wie immer im Preisblock am Anfang dieser Seite.