Unternehmen nutzen ihren Keller anders als Privathaushalte: als Archiv für Akten, als Lager für Ware, die nicht mehr verkauft wird, als Abstellraum für Büromöbel, alte Computer und Messeausstattung. Und weil im Betrieb niemand für den Keller zuständig ist, wächst er unbemerkt, bis ein Umzug, eine Betriebsprüfung oder ein Platzproblem ihn wieder ins Bewusstsein rückt. Eine Kellerentrümpelung für Unternehmen braucht deshalb mehr Vorbereitung als eine private, vor allem bei Akten und Daten. In diesem Beitrag lesen Sie, was in Firmenkellern typisch ist, was vor der Räumung geprüft werden muss und wie wir arbeiten, ohne den Betrieb zu stören.
Firmenkeller: Archiv, Lager, Altbestand
Der Inhalt eines Firmenkellers lässt sich meist in drei Gruppen teilen. Die erste ist das Archiv: Ordner mit Buchhaltung, Verträgen, Personalakten, Korrespondenz, oft in Regalen bis zur Decke und nach Jahren sortiert. Die zweite ist das Lager: Restposten, Verpackungsmaterial, Ersatzteile, Werbematerial vergangener Kampagnen, Messestände, Dekoration. Die dritte ist der Altbestand: ausrangierte Schreibtische, Bürostühle, Regale, Computer, Bildschirme, Drucker, Telefonanlagen, Kaffeemaschinen, alles, was bei einer Modernisierung ersetzt wurde und "vorerst" nach unten wanderte.
Für die Räumung ist diese Einteilung wichtig, weil jede Gruppe anders behandelt wird. Das Archiv darf nicht einfach mitgehen, dazu gleich mehr. Das Lager enthält oft Verwertbares, etwa neuwertige Ware oder Verpackungsmaterial, das angerechnet oder weitergegeben werden kann. Der Altbestand ist meist der größte Posten und lässt sich zügig räumen; Büromöbel in gutem Zustand werden angerechnet, Elektrogeräte getrennt verladen. Wir bitten Unternehmen deshalb um eine grobe Aufstellung dieser drei Gruppen mit Fotos. Daraus entsteht ein Angebot, das intern freigegeben werden kann, bevor ein Termin fixiert wird.